Sonnenlicht in einem hellen Café-Interieur in Jávea

Essen & Trinken

Wo man in Jávea wirklich gut isst

Für diese Liste haben wir Hunderte Gästebewertungen durchgesehen und nur die Adressen behalten, aus denen Besucher immer wieder begeistert herauskommen. Wo die Meinungen auseinandergehen, steht das ehrlich dabei.

Fine Dining

Symbolbild: BonAmb

BonAmb

Chef Alberto Ferruz kocht in einem restaurierten Landhaus zwischen Jávea und Benitatxell, mit Fisch aus der Marina Alta und Kräutern vom Montgó. Die Degustationsmenüs folgen den Jahreszeiten, und der Garten ist für sich genommen schon einen Besuch wert. Die Rechnung fällt stattlich aus, dafür ist dies das Beste, was die Region zu bieten hat.

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Symbolbild: Tula

Tula

Winziges Lokal von Borja Susilla und Clara Puig, wenige Schritte von der Promenade. Die Karte dreht sich um das, was die Fischer am Morgen angelandet haben, serviert in halben Portionen, damit sich viel probieren lässt. In den Bewertungen fällt neben dem Essen vor allem der persönliche Empfang auf. Nur eine Handvoll Tische, reservieren ist darum wirklich nötig.

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Symbolbild: Tosca

Tosca

Elegante Terrasse gegenüber dem Kanal am Hafen, seit Jahren eines der bestbewerteten Restaurants des Ortes. Das Mittagsmenü ist ein Begriff, ebenso der in Salz gegarte Fisch und die Weinkarte. Der Service bekommt in fast jeder Bewertung ein Kompliment.

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Klassiker und Reisgerichte

Symbolbild: Volta i Volta

Volta i Volta

In einem umgebauten Dorfhaus im historischen Zentrum werden alte lokale Rezepte in moderner Form gekocht, mit viel Augenmerk auf biologische Weine. Das Wahlmenü ist für diese Qualität auffallend freundlich kalkuliert. Stammgäste kommen immer wieder, also rechtzeitig buchen.

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Symbolbild: Bohemians (früher La Bohème)

Bohemians (früher La Bohème)

Jahrelang war La Bohème die feste Größe an der Promenade, und dasselbe Lokal führte danach als Bohemians weiter, am südlichen Ende der Arenal-Promenade. Am Rezept hat sich nichts geändert: frischer Fisch, ein guter Grill und ein Team, das schon ewig dazugehört. Etwas teurer als die Nachbarn, und die meisten Gäste finden diesen Unterschied gerechtfertigt.

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Symbolbild: La Perla de Jávea

La Perla de Jávea

Institution in erster Reihe mit rund einem Dutzend Reissorten auf der Karte und Fisch von der Auktion in Xàbia. Ehrlich gesagt: Neben den vielen Fans gibt es auch Gäste, die das Preis-Leistungs-Verhältnis inzwischen schwächer finden. Wer die Klassiker und die Aussicht wählt, liegt richtig.

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La Fontana

La Fontana

Seit 1963 am Arenal, damals als erster Chiringuito des Strandes gestartet und inzwischen zu einem Klassiker mit Terrasse am Meer gereift. Paella und Reisgerichte sind die Spezialität, mit einer Karte voller valencianischer Varianten. Wir aßen dort die Meeresfrüchtepaella und den Arroz negro mit Artischocke und tranken dazu den Martín Códax Lías, einen Albariño von der Weinkarte, der hervorragend dazu passt. In der Hochsaison ist es dort voll, eine Reservierung lohnt sich also.

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Am Wasser

Symbolbild: La Siesta

La Siesta

Stilvoller Chiringuito auf den Kieseln zwischen Hafen und Arenal, von Forbes einst zu einer der besten Strandbars Spaniens gekürt. Vom Frühstück bis zu Cocktails bei Sonnenuntergang, oft mit Livemusik. In der Hochsaison kann der Service träge sein, darüber muss man hinwegsehen.

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Cala Bandida

Cala Bandida

Die Tische stehen hier buchstäblich über dem Wasser des Fischerhafens, und diese Lage ist unbezahlbar. Der Fisch ist gut, die Stimmung stimmt immer. Ehrlicherweise: Über den Service gehen die Meinungen in letzter Zeit auseinander, und der Tisch wird nur eine Viertelstunde freigehalten. Pünktlich kommen.

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Entspannt und gesund

Symbolbild: La Tasca Rebotica

La Tasca Rebotica

Klein, voll und genau so, wie eine Tapasbar sein soll. Die Gambas al Ajillo kommen zischend in der Pfanne auf den Tisch, und das Revuelto mit Morcilla steht laut Stammgästen dem in Madrid in nichts nach. Ohne Reservierung steht man am Wochenende vermutlich draußen.

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Temblor

Temblor

Fusion-Tapas mit venezolanisch-lateinamerikanischem und asiatischem Einschlag, in einer der schmalen Gassen der Altstadt, gut hundert Meter von La Tasca Rebotica und Volta i Volta entfernt. Auf der Karte stehen unter anderem eine Ceviche-Bowl aus Corvina und Garnelen, gewokter Garnelensalat mit Mango, Honig und Sesam, Gyozas, Cochinita-Pibil-Tacos und Arepas, ergänzt um eine eigene Cocktailkarte. Wir haben dort die Ceviche, den Garnelensalat mit Mango und die Bravas muy bravas probiert, und alle drei waren hervorragend. Das Lokal ist klein, mit einer Handvoll Tischen drinnen und in der Gasse davor, und nur abends geöffnet, daher lohnt sich eine Reservierung. Die Portionen haben ein verfeinertes Tapas-Format, und das Preisniveau liegt etwas über dem einer gewöhnlichen Tapasbar, was Rezensenten angesichts der Qualität für gerechtfertigt halten.

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Munay

Munay

Munay ist eine Tapasbar mit lateinamerikanisch-mediterraner Fusionsküche im Arenal, eine Straße vom Strand entfernt, geführt von einem Paar: er Venezolaner, sie Kolumbianerin. Auf der Karte stehen Tacos in mehreren Varianten, darunter Oktopus- und Garnelentacos, dazu Ceviche, Arepas und Patatas bravas. Inhaber Erwin kommt oft selbst an den Tisch mit Gerichten, die nicht auf der Karte stehen und von Besuch zu Besuch wechseln, und unser Rat ist einfach: lass dich von ihm überraschen. Die Tacos und die Ceviche sind Favoriten der Redaktion. Erwin erzählt dabei selbst, sichtlich stolz, dass Temblor in der Altstadt von seinem Bruder geführt wird. Munay ist montags geschlossen; reservieren lässt sich über die eigene Website, TheFork oder telefonisch.

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Woody's Pretty Healthy Kitchen

Woody's Pretty Healthy Kitchen

Der feste Morgenstopp des halben sportlichen Jávea. Açaí-Bowls, frische Säfte, Poke und laut vielen Gästen der beste Kaffee des Ortes. Der Küchenchef hat zuvor in Sternehäusern gekocht, und das schmeckt man. Wir haben dort die Tosta de salmón ahumado gegessen, geräucherter Lachs auf geröstetem Brot mit Avocadocreme und Kirschtomaten aus dem Ofen, und dafür kämen wir wieder. Das pochierte Ei bestellt man gegen einen kleinen Aufpreis dazu, es kommt separat im eigenen Schälchen. Viele Optionen für alle, die pflanzlich oder glutenfrei essen.

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Nostro Coffee Roasters

Nostro Coffee Roasters

Nostro hat zwei Lokale in Jávea, eines an der Strandpromenade des Arenal und eines am Hafen, und an beiden rösten sie ihren eigenen Kaffee. Das schmeckt man sofort in der Tasse. Wer zum Mittag bleibt, bestellt den Wrap Caesar, den Klassiker des Hauses, üppig gefüllt in einem dünnen, goldbraun gebackenen Wrap. Die Filiale am Hafen liegt ein paar Gassen hinter der Promenade, ein herrlich ruhiger Ort, um eine Weile zu bleiben.

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SAÓ Mediterráneo

SAÓ Mediterráneo

Handwerkliche Eisdiele im Hafenviertel, in Gehweite von Nostro Coffee Roasters. Das Eis wird jeden Tag frisch in Xàbia hergestellt, nach italienischer Gelato-Technik und mit Sorten, die auf regionalen Produkten beruhen: Algarroba (Johannisbrot), Thymianhonig, Mandeln und Feigen aus der Umgebung. Wir haben dort das Johannisbroteis mit reiner Schokolade und Meersalzflocken probiert und trauen uns zu behaupten, dass es vielleicht das beste Eis von Jávea ist. Die eigene Website verlinkt zu Instagram, wo der Account SAÓ Gelato Mediterráneo als Schaufenster dient.

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Niki&Niki Bakery

Niki&Niki Bakery

Die junge Moraira-Filiale der Bäckerei aus Dénia, seit Herbst 2024 ein beliebter Frühstücksstopp, von Jávea aus in fünfzehn bis zwanzig Autominuten zu erreichen. Jeden Morgen backen sie dort selbst Sauerteigbrot und Gebäck mit französischer Butter, und das schmeckt man in den Zimtschnecken und Kardamombrötchen, über die Rezensenten ins Schwärmen geraten, ebenso wie über das türkische Ei beim Brunch. Wir haben dort Bananenbrot, Karottenkuchen und ein Pastrami-Sandwich probiert, und der Kaffee war ausgezeichnet. Die Preise liegen etwas über dem Durchschnitt, doch die Qualität macht das wieder wett.

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La Sana Panadería

La Sana Panadería

La Sana Panadería liegt nicht in Jávea selbst, sondern in La Xara, einem Ortsteil von Dénia auf der anderen Seite des Montgó, etwa eine Viertelstunde Fahrzeit vom Zentrum Jáveas entfernt. Die Bäckerei hat keine eigene Website, Instagram dient als Schaufenster. In den Regalen liegen Sauerteigbrot, auch aus Dinkel, Focaccia, Zimtschnecken, Kekse, Bananenbrot und hausgemachtes Gebäck, und Rezensenten loben neben dem Brot auch die freundliche Bedienung. Die Redaktion von hellojavea kauft dort selbst Brot, besonders die Focaccia und die ganzen Sauerteigbrote fallen auf. Geöffnet ist morgens von Mittwoch bis Samstag, und alles gibt es nur zum Mitnehmen, denn Sitzplätze gibt es nicht. Kartenzahlung ist nicht möglich; bezahlt wird bar oder per Überweisung.

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