In Jávea ist Parken auf der Straße fast überall kostenlos, auch rund um die Altstadt, am Arenal und im Hafen. Nur an zwei Stellen zahlst du: im Sommer bei den Calas Granadella und Portitxol, und das ganze Jahr über in den beiden Tiefgaragen bei der Altstadt. Dieser Artikel zeigt Ort für Ort, wo du kostenlos stehst, wo du zahlst und was du tust, wenn ein Parkplatz einmal voll ist.

Gibt es in Jávea eine blaue Zone?

Nein, Jávea kennt keine blaue Zone. Auf der Straße parkst du kostenlos, im Dorfzentrum, am Arenal und im Hafen. Kostenpflichtiges Parken gibt es nur an zwei Arten von Orten: im Sommer bei den Parkplätzen von Granadella und Portitxol, und das ganze Jahr über in den beiden Tiefgaragen bei der Altstadt.

In den schmalen Gassen der Altstadt markiert die Gemeinde einige Lade- und Entladezonen mit einem kurzen Zeitlimit; die Schilder vor Ort geben die genauen Regeln an. Weiter unten in diesem Artikel liest du pro Ort, von den Parkhäusern bis zum Sommerparken bei den Calas, genau, wie es funktioniert.

Wo parkt man bei der Altstadt?

Bei der Altstadt liegen zwei städtische Tiefgaragen. Die erste ist die Parking Plaça de la Constitució, unter dem Platz des Wochenmarkts. Die zweite ist die Parking del Portal del Clot, an der Camí Tàpies. Beide sind kostenpflichtig: Laut der veröffentlichten städtischen Gebührenordnung wird pro Minute abgerechnet, mit einem Stundentarif von rund 60 Cent, und es gibt Abonnements für alle, die länger bleiben. Den aktuellen Tarif prüfst du am besten am Eingang.

Beide Garagen haben je fünf kostenlose Ladepunkte für Elektroautos. Donnerstags, von 8.30 bis 14.00 Uhr, findet auf der Plaça de la Constitució der Wochenmarkt statt: Die Garage darunter bleibt einfach geöffnet, aber in den Straßen drumherum ist an diesem Vormittag deutlich mehr los als sonst. Komm an diesem Morgen früh, oder weiche auf die Portal del Clot aus.

Die Altstadt selbst ist kompakt und weitgehend autofrei, deshalb ist es praktischer, am Rand zu parken und die letzten Meter zu Fuß zu gehen, als innerhalb der Gassen nach einem Platz zu suchen.

Wo parkt man am Hafen?

Am Hafen liegt die Parking Duanes de la Mar, an der Avenida del Puerto 37: ein kostenloser oberirdischer Parkplatz mit 160 Plätzen, davon acht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität reserviert. Der Hafenstrand La Grava liegt in Gehweite, und auf dem Gelände selbst stehen acht kostenlose 22-kW-Ladepunkte für Elektroautos.

Am Hafen wird außerdem an einer neuen dreistöckigen Parkgarage mit 123 Plätzen gebaut, Teil der erneuerten Konzession des Yachtclubs Club Náutico Jávea. Ein Eröffnungstermin steht noch nicht fest; prüfe bei deiner Ankunft einfach, ob sie schon in Betrieb ist.

Während der Hafenfeste von Ende August bis Anfang September, zu Ehren der Mare de Déu de Loreto, ist das Viertel rund um den Hafen voller Prozessionen, Konzerte und Feuerwerk. Komm an diesen Tagen lieber zu Fuß, oder plane ausreichend Zeit ein.

Wo parkt man am Arenal?

Direkt hinter der Promenade des Arenal liegt eine öffentliche Tiefgarage an der Calle Nancy, mit 170 Plätzen und rund um die Uhr geöffnet. Die Garage wird von Empark verwaltet, mittlerweile unter dem Namen Telpark, und ist kostenpflichtig. Auf der Straße rund um das Arenal ist Parken kostenlos, aber im Juli und August ist es dort ziemlich eng.

Kommst du erst später am Tag an, findest du wahrscheinlich schneller einen Platz, wenn du gleich in die Garage fährst, statt auf der Straße weiterzusuchen. Wohnst du am Arenal, im Zentrum oder am Hafen? Dann ist der Toscamarbus eine praktische Alternative, um dich zwischen diesen drei Kernen zu bewegen, ohne das Auto zu nehmen.

Wie funktioniert das Sommerparken bei Granadella und Portitxol?

Von Anfang Juni bis Anfang September, plus ein paar Wochenenden im September, gilt bei Granadella und Portitxol kostenpflichtiges Parken, täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr. Du zahlst 9 Euro pro Tag und Fahrzeug, am Parkscheinautomaten oder mit der App ELPARKING, der App, die die Gemeinde selbst vorschreibt. Granadella hat 130 Plätze an der Carrer Pic Tort; Portitxol, auch bekannt als Cala Barraca, hat 59 Plätze an der Carrer Barraca.

Reservieren geht nicht: Sind die Parkplätze voll, schließen die Schranken auf der Zufahrtsstraße, bis wieder Platz frei wird. Unterwegs siehst du Echtzeitschilder mit der Anzahl freier Plätze, unter anderem am Kreisverkehr bei Consum, an der Calle Barraca und beim Restaurant El Trovador.

Wer nicht selbst zur Granadella fahren möchte, kann das Touristenbähnchen ab dem Parkplatz bei Urbanització La Guardia Park nehmen, an der Carrer de la Falzia 4: in der Sommersaison etwa stündlich, hin und zurück für 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre. Nach Portitxol fährt kein öffentlicher Nahverkehr. Außerhalb der Saison stehen die Schranken offen, und du parkst an beiden Orten kostenlos.

Mehr über den Strand selbst, das Badewasser und die Einrichtungen bei Granadella und Portitxol liest du auf den jeweiligen Ortsseiten.

Und bei den anderen Stränden und Calas?

Bei den kleineren Stränden und Calas ist es unterschiedlich. Bei Cala Blanca parkst du einfach im Wohnviertel. Bei Cala Sardinera gibt es keinen Parkplatz, denn du erreichst sie nur zu Fuß. Cala Ambolo ist geschlossen. Entlang der Küstenstraße bei den beiden Muntanyars parkst du kostenlos auf der Straße.

Cala Blanca heißt bei den Spaniern auch Primera y Segunda Caletas. Einen eigenen Parkplatz gibt es nicht: Du parkst zwischen den Häusern des Viertels, in Gehweite zum Wasser.

Der Weg zur Cala Sardinera beginnt beim Creu del Portitxol; von dort aus geht es nur noch zu Fuß weiter, bis zum Strand selbst.

Entlang der Küstenstraße beim Primer Muntanyar und beim Segon Muntanyar parkst du kostenlos auf der Straße. Beim Primer Muntanyar hat die Gemeinde außerdem für zwei Parkzonen an der Avenida del Mediterráneo eine Höhenbeschränkung von zwei Metern eingeführt, um Wohnmobile und andere große Fahrzeuge fernzuhalten.

Wie sieht es bei den Miradors, Cap de la Nau und Cap de Sant Antoni aus?

Die Miradors von Jávea liegen verteilt entlang der Küste und sind vor allem mit dem Auto zu erreichen. Der offizielle Routenflyer der Gemeinde beschreibt sie sogar als Fahrradroute, gut 27 Kilometer lang, ab dem Parkplatz beim Arenal. Bei Cap de Sant Antoni parkst du am besten ein paar hundert Meter vor dem Leuchtturm und gehst das letzte Stück zu Fuß.

Fährst du in der Hochsaison hin, komm dann früh: Der Parkraum bei den meisten Aussichtspunkten ist begrenzt. Der eigene Miradors-Guide auf dieser Website beschreibt alle fünfzehn Aussichtspunkte und wie du sie am besten kombinierst.

Wo parkt man für eine Wanderung am Montgó?

Für eine Wanderung am Montgó gibt es drei Startpunkte zum Parken. Beim Campo de Tiro, auf dem Gebiet von Dénia, erreichst du über eine unbefestigte Straße ab der CV-736 einen kostenlosen, ebenfalls unbefestigten Parkplatz. Bei der Ermita del Pare Pere, dem Startpunkt der Route über den Camí de la Colònia, und bei Jesús Pobre gibt es ebenfalls Platz, um das Auto abzustellen.

Welche Route und welcher Startpunkt am besten zu dir passen, hängt von Kondition und Zeit ab; der Guide Wandern am Montgó fasst alle Optionen zusammen.

Wo lädt man ein Elektroauto?

In Jávea findest du kostenlose städtische Ladepunkte an drei Orten: fünf in der Parking Plaça de la Constitució, fünf in der Parking del Portal del Clot und acht halbschnelle 22-kW-Ladepunkte auf dem Gelände von Duanes de la Mar im Hafen. Parkst du sowieso schon bei der Altstadt oder am Hafen, lässt sich das Laden also ganz ohne Umweg mitnehmen.

Braucht man in Jávea überhaupt ein Auto?

Wer am Arenal, im Zentrum oder am Hafen wohnt und dort auch bleibt, kommt problemlos ohne Auto aus. Sobald Granadella, Portitxol, die Miradors oder der Montgó auf dem Programm stehen, ist ein Auto praktisch, denn diese Orte liegen außerhalb der Gehweite der Zentren.

Möchtest du einen Mietwagen, vergleiche die Optionen vorab über DiscoverCars. Reist du lieber ohne eigenes Auto, dann beschreibt die Erreichbarkeitsseite dieser Website die Busverbindungen von ALSA und der TRAM über Dénia.

Kurz gesagt: Parken in Jávea ist fast überall auf der Straße kostenlos, du zahlst nur bei den Calas im Sommer und in den Parkhäusern, und die App und das Touristenbähnchen sind praktische Hilfsmittel, wenn irgendwo alles voll ist.